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Zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

 

Sie pflegen zu Hause einen Angehörigen mit einem anerkannten Pflegegrad?

Dann nutzen Sie Ihren gesetzlichen Anspruch auf zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 440 Euro jährlich!

 

Die zum Verbrauch bestimmten zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel sollen die Pflege des Pflegebedürftigen im Alltag erleichtern.

 

Zur Erstattung der Kosten für die zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel ist keine ärztliche Bescheinigung (Rezept) erforderlich. Die pflegebedürftige Person oder der Bevollmächtigte muss lediglich einmalig einen Antrag auf Kostenübernahme bei der zuständigen Pflegekasse des Versicherten stellen.

 

 

Voraussetzungen zur Kostenübernahme der zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel durch die Pflegekasse:

Die folgenden Kriterien sind notwendig, damit pflegebedürftige Personen den Anspruch auf kostenfreie Pflegehilfsmittel nutzen können:

 

  • Der Pflegebedürftige hat einen anerkannten Pflegegrad (1-5)
  • Die pflegebedürftige Person lebt zu Hause, in einer Wohngemeinschaft oder einer Einrichtung für betreutes Wohnen
  • Der Pflegebedürftige wird durch einen Freund, Angehörigen oder Bekannten gepflegt. Was viele nicht wissen: Auch wenn sich zusätzlich zur pflegenden Person ein Pflegedienst um den Pflegebedürftigen kümmert, besteht nach §78 Absatz 1 in Verbindung mit §40 Absatz 2 Sozialgesetzbuch XI grundsätzlich trotzdem ein Anspruch auf kostenfreie Pflegehilfsmittel.

Rechtliche Grundlage:

Die Kostenübernahme für die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel sind im Sozialgesetzbuch XI unter §40 Abs. 1 geregelt. Demnach haben gesetzlich Versicherte einen Anspruch auf die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln. Sie sollen "zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder ihm eine selbständigere Lebensführung ermöglichen". Weiter heißt es "Die Aufwendungen der Pflegekassen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel dürfen monatlich den Betrag von 40 Euro nicht übersteigen."

Der monatliche Höchstbetrag wurde mit der Einführung des Ersten Pflegestärkungsgesetzes (PSG 1) am 01.01.2015 von höchstens 31 Euro auf höchstens 40 Euro angehoben.

 

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel:

Das Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen beinhaltet all diejenigen Produkte, welche durch die Krankenkassen erstattet bzw. dem Patienten leihweise überlassen werden. Die kostenfreien Pflegehilfsmittel, welche der Erleichterung der häuslichen Pflege dienen, sind im sogenannten Pflegehilfsmittelverzeichnis unter der Produktgruppe (PG) 54 festgehalten. Die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel dieser Produktgruppe sind zum einmaligen Gebrauch bestimmt und sollten aus hygienischen Gründen nicht mehrfach verwendet werden.

 

Hierbei handelt es sich um die folgenden zuzahlungsfreien Produkte:

 

Einmalhandschuhe:

Hygiene ist vor allem in der häuslichen Pflege wichtig. Durch die Verwendung von Einmalhandschuhen soll zum einen der Pflegende vor Infektionen und ansteckenden Krankheiten geschützt werden. Zum anderen schützen sie jedoch auch die pflegebedürftige Person vor Keimen, Verunreinigungen und Infektionen.

Zudem können Sie zum Auftragen von Salben oder Gelen verwendet werden.

Einmalhandschuhe sind in den Materialien Vinyl, Latex und Nitril sowie in unterschiedlichen Größen für einen bestmöglichen Tragekomfort erhältlich.

 

Fingerlinge:

Fingerlinge werden zum einmaligen Gebrauch angewandt und können zum Auftragen von Gel oder Salbe verwendet werden. Zudem schützen sie kleinere Verletzungen, wie z. B. Blasen.

Schutzschürzen:

Die Schutzschürzen zum Einmalgebrauch sollen in der häuslichen Pflege vor allem den Pflegenden vor Verunreinigungen schützen. Da sie wasserfest und feuchtigkeitsabweisend sind, können sie beispielsweise bei der Körperpflege des Pflegebedürftigen eingesetzt werden.

 

Flächendesinfektionsmittel:

Mit Hilfe des Flächendesinfektionsmittels können Oberflächen von Keimen befreit werden. Dies ist beispielsweise im Bad notwendig, um das Infektions- und Ansteckungsrisiko zu minimieren. Die entsprechenden Bereiche sollten daher regelmäßig und großflächig gemäß der Gebrauchsanweisung mit dem Flächendesinfektionsmittel gereinigt werden.

 

Händedesinfektionsmittel:

Das Immunsystem pflegebedürftiger Menschen ist bereits aufgrund von Krankheiten häufig geschwächt. Um diese vor Infektionen zu schützen, ist die regelmäßige und gründliche Händedesinfektion notwendig. Neben dem Schutz des Pflegebedürftigen, schützt die Verwendung des Händedesinfektionsmittels jedoch auch den pflegenden Angehörigen vor Infektionskrankheiten.

 

Mundschutz zum Einmalgebrauch:

Insbesondere bei Erkältungen und allen weiteren Krankheiten, welche durch Tröpfchen übertragen werden können, schützt der Mundschutz den Pflegenden aber vor allem auch den Pflegebedürftigen vor einer möglichen Ansteckung.

 

Saugende Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch:

Saugende Bettschutzeinlagen nehmen Körperflüssigkeiten auf und schützen damit Möbel vor Verunreinigungen. Darüber hinaus soll der Liegekomfort des Pflegebedürftigen verbessert werden.

 

Sonderfall wiederverwendbare Bettschutzeinlagen:

Wiederverwendbare Bettschutzeinlagen sind streng genommen keine zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel, sondern gehören der Produktgruppe 51 "Pflegehilfsmittel zur Körperpflege/Hygiene und zur Linderung von Beschwerden" (PG 51) an. Einige Pflegekassen erstatten die Kosten für durchschnittlich 3 wiederverwendbare Bettschutzeinlagen pro Jahr.

 

Wiederverwendbare Bettschutzeinlagen sind aufgrund ihres weichen Baumwollgewebes sehr hautfreundlich und haben eine hohe Saugkraft. Sie können bei bis zu 90 °C gewaschen werden und sind daher umweltbewusster als saugende Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch.

 

 

Zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel beantragen - ganz einfach in nur 3 Schritten:

 

1. Antrag auf Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel

Damit die Pflegekasse die Kosten für die zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel übernimmt, muss zunächst ein Antrag bei der zuständigen Pflegekasse des Pflegebedürftigen gestellt werden. Dies kann durch den Pflegebedürftigen selbst oder einen Bevollmächtigen geschehen. Ein Rezept des Arztes ist nicht nötig.

Der sogenannte "Antrag auf Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel" ist bei meinPflegeset als Download hier verfügbar. Auf Wunsch kann dieser auch mit einem kostenfreien Rückumschlag per Post angefordert werden. Um Ihnen das Ausfüllen zu erleichtern, haben wir eine Ausfüllhilfe an die Anträge beigefügt. Nachdem Sie den Antrag ausgefüllt haben, senden Sie diesen an meinPflegeset zurück - Wir kümmern uns dann um alle Formalitäten und die Genehmigung durch die Pflegekasse. Für Sie entstehen keinerlei Kosten oder Aufwand und Sie können die Zeit für die Pflege und sich nutzen!

 

Die Genehmigung durch die Pflegekasse erfolgt in der Regel innerhalb von vier Wochen, wenn die Voraussetzungen (Pflegegrad, Pflege in häuslicher Umgebung durch einen Angehörigen oder Bekannten) erfüllt sind.

 

Der Antrag auf Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel muss nur einmal gestellt werden. Nach der Genehmigung durch die Pflegekasse erhält der Pflegebedürftige die benötigten Hilfsmittel monatlich per Post zugeschickt.

Einen Anspruch auf zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 40 Euro monatlich (häufig auch 40-Euro-Pauschale genannt) besteht bereits ab Pflegegrad 1. Liegt die Pflegebedürftigkeit nur für einen gewissen Zeitraum vor, kann die Pflegekasse die Kostenübernahme für die zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel auf diesen Zeitraum begrenzen.

 

2. meinPflegeset auswählen

Auf der 2. Seite der Unterlagen wählen Sie das passende meinPflegeset aus. Wählen Sie dabei zwischen bereits zusammengestellten Sets oder stellen Sie sich Ihr individuelles meinPflegeset zusammen. Ganz auf Ihre persönlichen Pflegebedürfnisse abgestimmt. Das meinPflegeset-Team unterstützt Sie hierbei gerne - telefonisch kostenfrei unter: 0800 00083 64 oder per Mail: kontakt@mein-pflegeset.de

 

3. meinPflegeset erhalten

Nachdem die Pflegekasse den Antrag auf Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel genehmigt hat, senden wir Ihnen meinPflegeset monatlich zu.

 

Sollte die Pflegekasse den Antrag auf Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel doch ablehnen, senden wir Ihnen meinPflegeset nicht zu und setzen uns zunächst telefonisch mit Ihnen in Verbindung. Somit entstehen für Sie keinerlei Kosten und kein Risiko!

 

meinPflegeset - so individuell wie Ihre Pflegebedürfnisse!

Sie möchten Ihre Produktauswahl abändern oder pausieren? Kein Problem - meinPflegeset können Sie jederzeit nach Ihren Bedürfnissen anpassen. Ein kurzer Anruf beim meinPflegeset-Team unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 00083 64 genügt!

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Zur Erstattung der Kosten für die zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel ist keine ärztliche Bescheinigung (Rezept) erforderlich. Die pflegebedürftige Person oder der Bevollmächtigte muss lediglich einmalig einen Antrag auf Kostenübernahme bei der zuständigen Pflegekasse des Versicherten stellen.

 

 

Voraussetzungen zur Kostenübernahme der zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel durch die Pflegekasse:

Die folgenden Kriterien sind notwendig, damit pflegebedürftige Personen den Anspruch auf kostenfreie Pflegehilfsmittel nutzen können:

 

  • Der Pflegebedürftige hat einen anerkannten Pflegegrad (1-5)
  • Die pflegebedürftige Person lebt zu Hause, in einer Wohngemeinschaft oder einer Einrichtung für betreutes Wohnen
  • Der Pflegebedürftige wird durch einen Freund, Angehörigen oder Bekannten gepflegt. Was viele nicht wissen: Auch wenn sich zusätzlich zur pflegenden Person ein Pflegedienst um den Pflegebedürftigen kümmert, besteht nach §78 Absatz 1 in Verbindung mit §40 Absatz 2 Sozialgesetzbuch XI grundsätzlich trotzdem ein Anspruch auf kostenfreie Pflegehilfsmittel.

Rechtliche Grundlage:

Die Kostenübernahme für die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel sind im Sozialgesetzbuch XI unter §40 Abs. 1 geregelt. Demnach haben gesetzlich Versicherte einen Anspruch auf die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln. Sie sollen "zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder ihm eine selbständigere Lebensführung ermöglichen". Weiter heißt es "Die Aufwendungen der Pflegekassen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel dürfen monatlich den Betrag von 40 Euro nicht übersteigen."

Der monatliche Höchstbetrag wurde mit der Einführung des Ersten Pflegestärkungsgesetzes (PSG 1) am 01.01.2015 von höchstens 31 Euro auf höchstens 40 Euro angehoben.

 

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel:

Das Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen beinhaltet all diejenigen Produkte, welche durch die Krankenkassen erstattet bzw. dem Patienten leihweise überlassen werden. Die kostenfreien Pflegehilfsmittel, welche der Erleichterung der häuslichen Pflege dienen, sind im sogenannten Pflegehilfsmittelverzeichnis unter der Produktgruppe (PG) 54 festgehalten. Die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel dieser Produktgruppe sind zum einmaligen Gebrauch bestimmt und sollten aus hygienischen Gründen nicht mehrfach verwendet werden.

 

Hierbei handelt es sich um die folgenden zuzahlungsfreien Produkte:

 

Einmalhandschuhe:

Hygiene ist vor allem in der häuslichen Pflege wichtig. Durch die Verwendung von Einmalhandschuhen soll zum einen der Pflegende vor Infektionen und ansteckenden Krankheiten geschützt werden. Zum anderen schützen sie jedoch auch die pflegebedürftige Person vor Keimen, Verunreinigungen und Infektionen.

Zudem können Sie zum Auftragen von Salben oder Gelen verwendet werden.

Einmalhandschuhe sind in den Materialien Vinyl, Latex und Nitril sowie in unterschiedlichen Größen für einen bestmöglichen Tragekomfort erhältlich.

 

Fingerlinge:

Fingerlinge werden zum einmaligen Gebrauch angewandt und können zum Auftragen von Gel oder Salbe verwendet werden. Zudem schützen sie kleinere Verletzungen, wie z. B. Blasen.

Schutzschürzen:

Die Schutzschürzen zum Einmalgebrauch sollen in der häuslichen Pflege vor allem den Pflegenden vor Verunreinigungen schützen. Da sie wasserfest und feuchtigkeitsabweisend sind, können sie beispielsweise bei der Körperpflege des Pflegebedürftigen eingesetzt werden.

 

Flächendesinfektionsmittel:

Mit Hilfe des Flächendesinfektionsmittels können Oberflächen von Keimen befreit werden. Dies ist beispielsweise im Bad notwendig, um das Infektions- und Ansteckungsrisiko zu minimieren. Die entsprechenden Bereiche sollten daher regelmäßig und großflächig gemäß der Gebrauchsanweisung mit dem Flächendesinfektionsmittel gereinigt werden.

 

Händedesinfektionsmittel:

Das Immunsystem pflegebedürftiger Menschen ist bereits aufgrund von Krankheiten häufig geschwächt. Um diese vor Infektionen zu schützen, ist die regelmäßige und gründliche Händedesinfektion notwendig. Neben dem Schutz des Pflegebedürftigen, schützt die Verwendung des Händedesinfektionsmittels jedoch auch den pflegenden Angehörigen vor Infektionskrankheiten.

 

Mundschutz zum Einmalgebrauch:

Insbesondere bei Erkältungen und allen weiteren Krankheiten, welche durch Tröpfchen übertragen werden können, schützt der Mundschutz den Pflegenden aber vor allem auch den Pflegebedürftigen vor einer möglichen Ansteckung.

 

Saugende Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch:

Saugende Bettschutzeinlagen nehmen Körperflüssigkeiten auf und schützen damit Möbel vor Verunreinigungen. Darüber hinaus soll der Liegekomfort des Pflegebedürftigen verbessert werden.

 

Sonderfall wiederverwendbare Bettschutzeinlagen:

Wiederverwendbare Bettschutzeinlagen sind streng genommen keine zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel, sondern gehören der Produktgruppe 51 "Pflegehilfsmittel zur Körperpflege/Hygiene und zur Linderung von Beschwerden" (PG 51) an. Einige Pflegekassen erstatten die Kosten für durchschnittlich 3 wiederverwendbare Bettschutzeinlagen pro Jahr.

 

Wiederverwendbare Bettschutzeinlagen sind aufgrund ihres weichen Baumwollgewebes sehr hautfreundlich und haben eine hohe Saugkraft. Sie können bei bis zu 90 °C gewaschen werden und sind daher umweltbewusster als saugende Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch.

 

 

Zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel beantragen - ganz einfach in nur 3 Schritten:

 

1. Antrag auf Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel

Damit die Pflegekasse die Kosten für die zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel übernimmt, muss zunächst ein Antrag bei der zuständigen Pflegekasse des Pflegebedürftigen gestellt werden. Dies kann durch den Pflegebedürftigen selbst oder einen Bevollmächtigen geschehen. Ein Rezept des Arztes ist nicht nötig.

Der sogenannte "Antrag auf Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel" ist bei meinPflegeset als Download hier verfügbar. Auf Wunsch kann dieser auch mit einem kostenfreien Rückumschlag per Post angefordert werden. Um Ihnen das Ausfüllen zu erleichtern, haben wir eine Ausfüllhilfe an die Anträge beigefügt. Nachdem Sie den Antrag ausgefüllt haben, senden Sie diesen an meinPflegeset zurück - Wir kümmern uns dann um alle Formalitäten und die Genehmigung durch die Pflegekasse. Für Sie entstehen keinerlei Kosten oder Aufwand und Sie können die Zeit für die Pflege und sich nutzen!

 

Die Genehmigung durch die Pflegekasse erfolgt in der Regel innerhalb von vier Wochen, wenn die Voraussetzungen (Pflegegrad, Pflege in häuslicher Umgebung durch einen Angehörigen oder Bekannten) erfüllt sind.

 

Der Antrag auf Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel muss nur einmal gestellt werden. Nach der Genehmigung durch die Pflegekasse erhält der Pflegebedürftige die benötigten Hilfsmittel monatlich per Post zugeschickt.

Einen Anspruch auf zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 40 Euro monatlich (häufig auch 40-Euro-Pauschale genannt) besteht bereits ab Pflegegrad 1. Liegt die Pflegebedürftigkeit nur für einen gewissen Zeitraum vor, kann die Pflegekasse die Kostenübernahme für die zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel auf diesen Zeitraum begrenzen.

 

2. meinPflegeset auswählen

Auf der 2. Seite der Unterlagen wählen Sie das passende meinPflegeset aus. Wählen Sie dabei zwischen bereits zusammengestellten Sets oder stellen Sie sich Ihr individuelles meinPflegeset zusammen. Ganz auf Ihre persönlichen Pflegebedürfnisse abgestimmt. Das meinPflegeset-Team unterstützt Sie hierbei gerne - telefonisch kostenfrei unter: 0800 00083 64 oder per Mail: kontakt@mein-pflegeset.de

 

3. meinPflegeset erhalten

Nachdem die Pflegekasse den Antrag auf Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel genehmigt hat, senden wir Ihnen meinPflegeset monatlich zu.

 

Sollte die Pflegekasse den Antrag auf Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel doch ablehnen, senden wir Ihnen meinPflegeset nicht zu und setzen uns zunächst telefonisch mit Ihnen in Verbindung. Somit entstehen für Sie keinerlei Kosten und kein Risiko!

 

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Sie möchten Ihre Produktauswahl abändern oder pausieren? Kein Problem - meinPflegeset können Sie jederzeit nach Ihren Bedürfnissen anpassen. Ein kurzer Anruf beim meinPflegeset-Team unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 00083 64 genügt!

Zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

 

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Dann nutzen Sie Ihren gesetzlichen Anspruch auf zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 440 Euro jährlich!

 

Die zum Verbrauch bestimmten zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel sollen die Pflege des Pflegebedürftigen im Alltag erleichtern.

 

Zur Erstattung der Kosten für die zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel ist keine ärztliche Bescheinigung (Rezept) erforderlich. Die pflegebedürftige Person oder der Bevollmächtigte muss lediglich einmalig einen Antrag auf Kostenübernahme bei der zuständigen Pflegekasse des Versicherten stellen.

 

 

Voraussetzungen zur Kostenübernahme der zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel durch die Pflegekasse:

Die folgenden Kriterien sind notwendig, damit pflegebedürftige Personen den Anspruch auf kostenfreie Pflegehilfsmittel nutzen können:

 

  • Der Pflegebedürftige hat einen anerkannten Pflegegrad (1-5)
  • Die pflegebedürftige Person lebt zu Hause, in einer Wohngemeinschaft oder einer Einrichtung für betreutes Wohnen
  • Der Pflegebedürftige wird durch einen Freund, Angehörigen oder Bekannten gepflegt. Was viele nicht wissen: Auch wenn sich zusätzlich zur pflegenden Person ein Pflegedienst um den Pflegebedürftigen kümmert, besteht nach §78 Absatz 1 in Verbindung mit §40 Absatz 2 Sozialgesetzbuch XI grundsätzlich trotzdem ein Anspruch auf kostenfreie Pflegehilfsmittel.

Rechtliche Grundlage:

Die Kostenübernahme für die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel sind im Sozialgesetzbuch XI unter §40 Abs. 1 geregelt. Demnach haben gesetzlich Versicherte einen Anspruch auf die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln. Sie sollen "zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder ihm eine selbständigere Lebensführung ermöglichen". Weiter heißt es "Die Aufwendungen der Pflegekassen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel dürfen monatlich den Betrag von 40 Euro nicht übersteigen."

Der monatliche Höchstbetrag wurde mit der Einführung des Ersten Pflegestärkungsgesetzes (PSG 1) am 01.01.2015 von höchstens 31 Euro auf höchstens 40 Euro angehoben.

 

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel:

Das Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen beinhaltet all diejenigen Produkte, welche durch die Krankenkassen erstattet bzw. dem Patienten leihweise überlassen werden. Die kostenfreien Pflegehilfsmittel, welche der Erleichterung der häuslichen Pflege dienen, sind im sogenannten Pflegehilfsmittelverzeichnis unter der Produktgruppe (PG) 54 festgehalten. Die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel dieser Produktgruppe sind zum einmaligen Gebrauch bestimmt und sollten aus hygienischen Gründen nicht mehrfach verwendet werden.

 

Hierbei handelt es sich um die folgenden zuzahlungsfreien Produkte:

 

Einmalhandschuhe:

Hygiene ist vor allem in der häuslichen Pflege wichtig. Durch die Verwendung von Einmalhandschuhen soll zum einen der Pflegende vor Infektionen und ansteckenden Krankheiten geschützt werden. Zum anderen schützen sie jedoch auch die pflegebedürftige Person vor Keimen, Verunreinigungen und Infektionen.

Zudem können Sie zum Auftragen von Salben oder Gelen verwendet werden.

Einmalhandschuhe sind in den Materialien Vinyl, Latex und Nitril sowie in unterschiedlichen Größen für einen bestmöglichen Tragekomfort erhältlich.

 

Fingerlinge:

Fingerlinge werden zum einmaligen Gebrauch angewandt und können zum Auftragen von Gel oder Salbe verwendet werden. Zudem schützen sie kleinere Verletzungen, wie z. B. Blasen.

Schutzschürzen:

Die Schutzschürzen zum Einmalgebrauch sollen in der häuslichen Pflege vor allem den Pflegenden vor Verunreinigungen schützen. Da sie wasserfest und feuchtigkeitsabweisend sind, können sie beispielsweise bei der Körperpflege des Pflegebedürftigen eingesetzt werden.

 

Flächendesinfektionsmittel:

Mit Hilfe des Flächendesinfektionsmittels können Oberflächen von Keimen befreit werden. Dies ist beispielsweise im Bad notwendig, um das Infektions- und Ansteckungsrisiko zu minimieren. Die entsprechenden Bereiche sollten daher regelmäßig und großflächig gemäß der Gebrauchsanweisung mit dem Flächendesinfektionsmittel gereinigt werden.

 

Händedesinfektionsmittel:

Das Immunsystem pflegebedürftiger Menschen ist bereits aufgrund von Krankheiten häufig geschwächt. Um diese vor Infektionen zu schützen, ist die regelmäßige und gründliche Händedesinfektion notwendig. Neben dem Schutz des Pflegebedürftigen, schützt die Verwendung des Händedesinfektionsmittels jedoch auch den pflegenden Angehörigen vor Infektionskrankheiten.

 

Mundschutz zum Einmalgebrauch:

Insbesondere bei Erkältungen und allen weiteren Krankheiten, welche durch Tröpfchen übertragen werden können, schützt der Mundschutz den Pflegenden aber vor allem auch den Pflegebedürftigen vor einer möglichen Ansteckung.

 

Saugende Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch:

Saugende Bettschutzeinlagen nehmen Körperflüssigkeiten auf und schützen damit Möbel vor Verunreinigungen. Darüber hinaus soll der Liegekomfort des Pflegebedürftigen verbessert werden.

 

Sonderfall wiederverwendbare Bettschutzeinlagen:

Wiederverwendbare Bettschutzeinlagen sind streng genommen keine zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel, sondern gehören der Produktgruppe 51 "Pflegehilfsmittel zur Körperpflege/Hygiene und zur Linderung von Beschwerden" (PG 51) an. Einige Pflegekassen erstatten die Kosten für durchschnittlich 3 wiederverwendbare Bettschutzeinlagen pro Jahr.

 

Wiederverwendbare Bettschutzeinlagen sind aufgrund ihres weichen Baumwollgewebes sehr hautfreundlich und haben eine hohe Saugkraft. Sie können bei bis zu 90 °C gewaschen werden und sind daher umweltbewusster als saugende Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch.

 

 

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1. Antrag auf Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel

Damit die Pflegekasse die Kosten für die zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel übernimmt, muss zunächst ein Antrag bei der zuständigen Pflegekasse des Pflegebedürftigen gestellt werden. Dies kann durch den Pflegebedürftigen selbst oder einen Bevollmächtigen geschehen. Ein Rezept des Arztes ist nicht nötig.

Der sogenannte "Antrag auf Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel" ist bei meinPflegeset als Download hier verfügbar. Auf Wunsch kann dieser auch mit einem kostenfreien Rückumschlag per Post angefordert werden. Um Ihnen das Ausfüllen zu erleichtern, haben wir eine Ausfüllhilfe an die Anträge beigefügt. Nachdem Sie den Antrag ausgefüllt haben, senden Sie diesen an meinPflegeset zurück - Wir kümmern uns dann um alle Formalitäten und die Genehmigung durch die Pflegekasse. Für Sie entstehen keinerlei Kosten oder Aufwand und Sie können die Zeit für die Pflege und sich nutzen!

 

Die Genehmigung durch die Pflegekasse erfolgt in der Regel innerhalb von vier Wochen, wenn die Voraussetzungen (Pflegegrad, Pflege in häuslicher Umgebung durch einen Angehörigen oder Bekannten) erfüllt sind.

 

Der Antrag auf Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel muss nur einmal gestellt werden. Nach der Genehmigung durch die Pflegekasse erhält der Pflegebedürftige die benötigten Hilfsmittel monatlich per Post zugeschickt.

Einen Anspruch auf zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 40 Euro monatlich (häufig auch 40-Euro-Pauschale genannt) besteht bereits ab Pflegegrad 1. Liegt die Pflegebedürftigkeit nur für einen gewissen Zeitraum vor, kann die Pflegekasse die Kostenübernahme für die zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel auf diesen Zeitraum begrenzen.

 

2. meinPflegeset auswählen

Auf der 2. Seite der Unterlagen wählen Sie das passende meinPflegeset aus. Wählen Sie dabei zwischen bereits zusammengestellten Sets oder stellen Sie sich Ihr individuelles meinPflegeset zusammen. Ganz auf Ihre persönlichen Pflegebedürfnisse abgestimmt. Das meinPflegeset-Team unterstützt Sie hierbei gerne - telefonisch kostenfrei unter: 0800 00083 64 oder per Mail: kontakt@mein-pflegeset.de

 

3. meinPflegeset erhalten

Nachdem die Pflegekasse den Antrag auf Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel genehmigt hat, senden wir Ihnen meinPflegeset monatlich zu.

 

Sollte die Pflegekasse den Antrag auf Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel doch ablehnen, senden wir Ihnen meinPflegeset nicht zu und setzen uns zunächst telefonisch mit Ihnen in Verbindung. Somit entstehen für Sie keinerlei Kosten und kein Risiko!

 

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